Dem Kind den richtigen Namen geben

Als Gründer steht man meist vor vielen Fragen. Den richtigen Namen für das eigene Unternehmen zu finden, ist oftmals ein „harter Brocken“.

Was beschreibt das, was ich mache? Und wie klingt es? Muss es international sein? Und soll es einen persönlichen Bezug geben?

Wichtig ist vor allem, dass man als Erstes definiert, was man möchte. Die Eckdaten sozusagen festlegt, dabei hilft oftmals eine Mindmap. Soll es zwingend ein kurzes Wort sein? Was gefällt mir bei anderen Namen? Welche Bestandteile müssen zwingend enthalten sein? Was sind die Kernaspekte des Unternehmens? Diesen Fragenkatalog könnte ich fast endlos ausdehnen, jedoch weiß jeder Gründer am besten, was ihn bei der Arbeit an seiner Gründung bewegt.

Sind diese Fakten also mal abgesteckt, muss man sich Zeit nehmen. Ungeduld ist hier wirklich fehl am Platze.

Sicher gibt es auch Namensfindung, bei denen der Namen zu Beginn und unverrückbar klar steht. Dann geht es nur noch um Feinheiten, z.B. um die genaue Schreibweise. Oder – und das ist für Alle sehr wichtig – darum, ob die Wunschdomain überhaupt frei ist. Nichts ist schlimmer, als ein perfekter Name und keine freie Domain.

Ist der Name dann also gefunden und alles abgesteckt, sollte man idealerweise noch mal ein paar Tage bis zur Festlegung verstreichen lassen. Versuchen Abstand zu bekommen – und dann noch mal zu prüfen, ob das Kind wirklich den richtigen Namen bekommt.

Meine persönliche Erfahrung: nicht zu viele Außenstehende befragen. Am besten sucht man sich 2-3 geeignete Personen, die objektiv beurteilen können. Denn alles Andere verunsichert und stresst unnötig.

Auf dem Online-Auftritt von StartingUp habe ich dazu einen lesenswerten Beitrag gefunden.